Eifersucht 2016

Ein Stück von Esther Vilar

Komödie für einen Laptop, ein Tablet und ein Smartphone

Laszlo verlässt Helen (55) nach langer Ehe für Yana (40), um diese wenig später durch die 25-jährige Studentin Iris zu ersetzen. Die drei Frauen wohnen im selben Hochhauskomplex und nehmen schon bald Kontakt miteinander auf, ohne sich persönlich zu begegnen: Schonungslos entlarvend zeigt die Komödie drei Frauen, die in einem erbittert-bissigen e-mail-Krieg um einen Mann, die Liebe, die Sinnlichkeit, die eigene Würde und um einen Sieg kämpfen.
Esther Vilar entwirft in ihrer Komödie ein kluges, witzig-ironisches Kaleidoskop weiblicher Kampfstrategien, wenn es um einen Mann geht, der lustvoll von Wohnung zu Wohnung flattert.
Wer gewinnt, wird sich herausstellen.

Zur Autorin:

Esther Vilar, geb. 1935, gehört zu den bekanntesten und umstrittensten Vertreterinnen Autorinnen und Feministinen. Ihr Buch „der dressierte Mann“ löste eine heftige Diskussion in der Frauenbewegung der 70er und 80er Jahre aus. Bekannt und heute legendär sind ihre Fernsehduelle mit Alice Schwarzer. Esther Vilar ist Psychologin, Soziologin und Medizinerin. Zum Grundthema ihres literarischen und dramatischen Werkens gehört die Frage nach der Angst vor der Freiheit.

Es spielen:

Birgit Melcher – Helen (55), Juristin
Anne Clausen – Yana (40), Architektin
Katharina Oraschnigg– Iris (25) Studentin

Regie: Bernhard Moritz

Aufführungsrechte: PER H. LAUKE VERLAG Hamburg